Sonntag, 15. Januar 2012

Kurzreview: Conan (2011)
















Plot:
Conan (Jason Momoa), der in der mythischen Welt Hyboria beheimatet ist, wurde auf dem Schlachtfeld geboren während seine Mutter starb. Von Kindesbeinen an ist er ein Krieger, aber er muss hilflos mit ansehen, wie sein Vater (Ron Perlman) bei einem Überfall auf sein Dorf grausam getötet wird. Verantwortlich ist der schreckliche Khalar Zym (Stephen Lang), der mit einer geheimnisvollen Maske zum Gott aufsteigen und die Welt seines Untertanen machen will. Conan streift von da an durch das Land, auf der Suche nach Khalar Zym und dessen diabolischer Hexen-Tochter Marique (Rose McGowan). Als er die genauso schöne wie unschuldige Nonne Tamara (Rachel Nichols) kennen lernt, kommt er seiner Rache so nah wie nie zuvor. Denn Khalar Zym braucht ihr Blut, um sein Ziel zu erreichen.


Filmkritik:

Aufgrund der vernichtenden Kritiken und dem allgemeinen Tenor hatte ich mich wirklich auf ziemlichen Schund eingestellt. Vielleicht gerade durch die niedrigen Erwartungen wurde ich doch noch ueberrascht, denn der neue "Conan" hat mich fast durchweg gut unterhalten koennen. Natuerlich ist es unmoeglich in die gewaltigen Fußstapfen eines Schwarzeneggers zu treten, aber wenn man den Film als alleinstehendes Werk betrachtet, was er im Grunde ja auch ist, dann passt beinah alles.

Sicher gibt es kurz mal den ein oder anderen Durchhaenger, der Charme der alten Filme ist auch nicht wirklich vorhanden und das gewisse Etwas, was einen noch mehr mitfiebern laesst, koennte eine Ecke staerker vertreten sein, aber das taeuscht nicht darueber hinweg, dass Jason Momoa als "Conan" eine ordentliche Figur macht und dass es eben doch Spaß macht ihn durch die Gegend metzelnd zuzuschauen. Der Gewaltgrad sollte bei einem derartigen Film auch nicht gerade niedrig sein und so macht es ebenfalls Freude, dass massig Kunst- bzw. CGI-Blut fließt. Als positiv empfand ich es auch, dass die Actionszenen noch uebersichtlich genug waren und nicht in einem Meer aus hektischen Schnitten unterging.

Die Story ist natuerlich nur eine Alibi-Funktion und dient somit nur als Geruest, aber wen interessiert das? Man kann doch hier wirklich keine tolle Story mit raffinierten Twists erwarten. Alles ist ziemlich vorhersehbar, aber das ist doch absolut nicht von Belang, solange man sich noch an der Action erfreuen kann, denn das ist es, worauf es bei einem Film, in dem der Hauptdarsteller die meiste Zeit mit einem nackten und dazu dreckigem, blutverschmiertem Oberkoerper schwertschwingend durch die Gegend rennt, um waehrenddessen stets grimmig zu gucken, ankommt. Der Film haette vielleicht noch 15 Minuten kuerzer sein koennen, aber hey: Trotz einiger Schwaechen kann man durchaus seinen Spaß mit dem Film haben. Ich hatte ihn jedenfalls. 6.5/10




Bilder:
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