Mittwoch, 20. November 2013

Review: After Earth (2013)

Regie: M. Night Shyamalan | Cast: Will Smith, Jaden Smith, Sophie Okonedo, Zoë Kravitz u.a. IMDb | OFDb | Moviepilot | Amazon
 



Plot:
Bei einer Bruchlandung ihres Raumschiffs stürzen Kitai Raige (Jaden Smith) und sein legendärer Vater Cypher (Will Smith) auf die Erde, die aufgrund schwerer Naturkatastrophen seit 1.000 Jahren nicht mehr von Menschen bewohnt wird. Da Cypher verletzt ist, muss sich Kitai allein auf den gefahrvollen Weg machen, um ein Notsignal abzusetzen. Beide müssen lernen, zusammenzuarbeiten und einander zu vertrauen, um nach Hause zurückkehren zu können.

Filmkritik:

[leichte Spoiler enthalten]

Ganz ehrlich... ich tu mich schon fast schwer den Film nicht schlecht zu bewerten. Ich hatte mich auf ziemlichen Murks gefasst gemacht, zumal das der allgemeine Tenor und auch meine MP-Prognose (3.7) sagt. Hinzu kommt, dass mir der alte Smith mit der Zeit zunehmend unsympathisch wird... dessen Spross war mir zudem sowieso noch nie ganz geheuer. Eine weitere Voraussetzung für die Erfüllung meiner niedrigen Erwartungen war natürlich auch Regisseur M. Night Shabalaba, welcher in seinen letzten Jahren ja nicht mehr allzu viel Taugliches zustande gebracht hat (sein mit Abstand bester ist immer noch "Unbreakable", tolles Teil!).

Was soll ich sagen? Trotz allem fand ich den Steifen nicht schlecht. Dass er optisch überdurchschnittlich sein würde, dachte ich mir sowieso, ist aber dennoch hervorzuheben. Sogar die animierten Affen fand ich ganz gut gemacht, ebenso die restlichen Effekte (Monster, Natur, Action).
Die Story ist, nachdem man abgestürzt ist, zwar sehr vorhersehbar, konnte mich allerdings durchweg unterhalten und teilweise sogar packen. Vater-Smith hat mich auch glücklicherweise gar nicht genervt, Ableger-Smith hingegen nur manchmal ein wenig, wenn er mal wieder etwas zu lang wie ein kleiner Teenager-Trauerkloß dreinblickte, dem man am Freitagabend verboten hat auszugehen, aber ansonsten ging es erfreulicherweise. Dass es hier und da noch 'ne Schippe Kitsch (der Raubvogel!) oben drauf gab, störte mich nicht wirklich, hatte ich mich ja eigentlich auf etwas wesentlich Schlechteres eingestellt.

Hätte man eine kompromisslosere, ernstere wie auch düstere Gangart eingeschlagen, dann gäbe es sogar noch mehr Punkte.
Kann allerdings verstehen, dass der Film für die Meisten ein Reinfall war, aber die 100 Minuten hätte ich durchaus schlechter investieren können, daher mal heute Geberlaune. 7/10



Keine Kommentare: