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Freitag, 6. April 2012

Awesome Short Film zum Freitag [13/12]


Es geht weiter mit dem woechentlichen Kurzfilm zum Freitag, den ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

Today's short film:



von Adrián Cardona, Rafa Dengrá und David Muñozaus dem Jahr 2010 | Sprache: Spanisch (mit engl. UT) | Laufzeit mit Abspann: 15:00 Min - ohne Abspann: 13:20 Min

Viele werden diesen total abgedrehten Splatterkurzfilm bereits kennen, besticht er doch durch die wahnsinnige Brutalität und dem ordentlichen Trashfaktor, was das Ganze so unterhaltsam macht. Für Zartbesaitete ist das wirklich Nichts. Viel mehr muss man dazu auch nicht sagen. Ach, beim Abspann nicht gleich wegschalten - ist in Hangover-Manier gehalten.


Plot:
Mr. Olivares ist schon wieder fast gesund, aber jetzt braucht er noch einen Urlaub für das letzte Quäntchen Erholung.


Der Film:
Have Fun & please watch in HD + full view



Freitag, 30. März 2012

Awesome Short Film zum Freitag [12/12]


Es geht weiter mit dem wöchentlichen Kurzfilm zum Freitag, den ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

Today's short film:

 TheBackwaterGospel

The Backwater Gospel

von Bo Mathorne aus dem Jahr 2011 | Sprache: - | Laufzeit mit Abspann: 09:32 Min - ohne Abspann: 08:33 Min

Dieser Kurzfilm ist die Bachelor-Arbeit von Bo Mathorne. Ein stimmiges Western-Szenario in düstere Atmosphäre getaucht mit einer angenehmen Portion Horror und Mystery. Der Kurzfilm hat mittlerweile recht viel Anklang gefunden, sodass ein Langfilm in Planung ist. Immer her damit! Animationsfilme müssen nicht nur für Kinder sein, das weiß man schon lange.

Plot:

As long as anyone can remember, the coming of The Undertaker has meant the coming of death. Until one day the grim promise fails and tension builds as the God fearing townsfolk of Backwater wait for someone to die.


Der Film:

Have Fun & please watch in HD + full view

Hier gibt es noch ein ca. 9-minütiges Making-Of.

 
Bilder:
weirdwestemporium.blogspot.de

Dienstag, 7. Februar 2012

Review: Dead Space: Aftermath (2011)

Regie: Mike Disa | Cast: Christopher Judge ,Ricardo Chavira, Curt Cornelius u.a.



Plot:
Eine Spezialeinheit von Space Marines rettet die überlebenden Crew-Mitglieder der USG O'Bannon. 
Die Crew der USG O'Bannon erhielt den Auftrag, den Kommunikationsabbruch zu dem Bergbau-Raumschiff USG Ishimura zu untersuchen, welches sich im Orbit des Planeten Aegis VII befand. Was als eine Routinemission begann, entpuppte sich als wahrer Höllentrip. Die Crew der USG O'Bannon stieß auf eine dunkle Macht, die unbarmherzig jede Hoffnung auf ein Überleben zunichtemacht.
 Die Verhörspezialisten der Marines versuchen nun durch die Überlebenden der O'Bannon die genauen Einzelheiten über die grausamen Vorkommnisse auf Aegis VII zu erfahren...


Filmkritik:
[kann leichte Spoiler beinhalten]
Im Voraus sollte erwaehnt werden, dass ich die Spiele nicht gespielt habe. Den ersten Teil habe ich nur mal angezockt, aber auf mehr als 40 Minuten Spielzeit bin ich wohl nicht gekommen, was aber mehr am Zeitmangel lag und nicht an der (sehr hohen) Qualitaet des Spiels.


Gut, die bisherigen Filme "Dead Space: Downfall" und juengst "Dead Space: Aftermath" sollten sowohl Spieler der Versoftungen als auch Neulingen zugaenglich sein. Inwiefern der geneigte Zuschauer das unterschreiben kann, muss er wohl fuer sich entscheiden.
Ich zumindest kam gut mit dem Plot klar und hatte keinerlei Einstiegsschwierigkeiten, da mir die Grundprämisse des "Dead Space"-Universum einigermaßen vertraut war. So viel dazu also.


Gleich in den ersten zwei Minuten wird einem einer der unglaublichen Schwachpunkte des Films eindringlich praesentiert. Die am Computer entstandenen Animationen, wenn man sie so schimpfen kann, sind leider dermaßen schlecht, dass man glatt vermuten koennte, man wuerde erste Konzepte / Modelle eines Space-Shooters aus dem Jahr 2002 sehen. Es kommt einem wahrlich so vor als wuerde man hier nur die "Models" ohne Texturen sehen, so verhaelt es sich zumindest bei den Raumschiffen - diese grauen, eckigen Kloetze.
Die einzelnen Individuen sind aehnlich jaemmerlich animiert - bewegen sich also hoelzern und weisen beinahe keinerlei Mimik auf.
Gott sei Dank ziehen sich diese optischen "Schauwerte" nicht durch den ganzen Film, so beziehen sich die Computergenerierten Animationen lediglich auf cirka 30-40%. Der Rest ist im normalen Zeichentrick- bzw Animestil gehalten. Zwar koennten diese gelegentlich durchaus detailreicher sein, aber das Niveau bewegt sich auf einem ordentlichen Level. Uebrigens ist es mitunter als laecherlich zu betrachten, dass sich die 3d-animierten Protagonisten optisch teilweise drastisch von ihren Zeichentrick-Ebenbildern unterscheiden. Das kann man auch nicht durch die verschiedenen 2d-Animationsstile begruenden - hier wurde einfach schludrig gearbeitet.
Die Gore-Effekte, wovon es in typischer Dead Space-Manier mal wieder reichlich gibt, wissen zu ueberzeugen, auch wenn man im Vorgaenger-Film noch etwas haerter zur Sache ging. Man rechnete beim Vertrieb wohl auch mit einer 18er-Freigabe, jedoch wurde Aftermath ungeschnitten ab 16 freigegeben.


Ein weiterer Kritikpunkt bezieht sich auf die Figuren. Teilweise sind diese so nervig, dass man sich wuenscht, dass sie endlich sterben, damit das Gelaber, Gejammere oder was auch immer endlich ein Ende hat. Das fuehrt natuerlich dazu, dass man nie mit den Protagonisten mitfiebert und es lediglich nur noch darum geht den Film ueber sich ergehen zu lassen, waehrend es zwischendurch noch ein paar nette Splattereinlagen zu sehen gibt, die allerdings auch nicht lange haengen bleiben. 
Die Atmosphaere der Spiele wird nichtmal ansatzweise erreicht, das konnte selbst ich, der wie eingangs erwaehnt nur kurz mit dem ersten Teil zu tun hatte, feststellen. Von "Horror" fehlt hier auch jede Spur, wenn man die Metzelszenen einmal außen vorlaesst, da diese ja noch keinen Horror an sich ausmachen.

Die Erzaehlweise schließt sich uebrigens aus Rueckblenden der Ueberlebenden zusammen. Diese formen, mehr oder weniger, ein großes Gefuege, was nach und nach eine Verbingung mit der gegenwaertigen Handlung knuepft um dort zu gipfeln und so die Einleitung fuer den zweiten Teil der Videospielreihe darzustellen - mehr oder weniger wiedermal. Die Geschichte duempelt dann eben so vor sich hin, absolut uninteressant und wenig unterhaltend.

Mit einem absolut unnoetigen Cel-Shading-artigen 3D-Look, einer verkorksten Story und unsympathischen, gar nervigen Charakteren bleibt "Dead Space: Aftermath" ein Aergernis, dass nur durch die teils netten 2d-Animationen und die damit verknuepften Splatter-Einlagen punkten kann. 4/10


Zur Blu-Ray Veroeffentlichung von I-On New Media und Animaze:

Die Blu-Ray kommt in einem typischen Amaray mit Wendecover daher. Das Bild ist gut, wenngleich dies etwas durch die im Film schwachen Animationen etwas getruebt wird. Was den Ton anbelangt, so gibt es eine deutsche und englische Tonspur, welche jeweils DTS HD 5.1 codiert sind und ebenfalls ueberzeugen koennen, auch wenn man sich hier etwas bedrohlichere Klaenge gewuenscht haette. An Extras gibt es nur eine Trailershow, weiter nichts.




Bilder:
rzmovies.ch
eigene Screenshots 

Samstag, 28. Januar 2012

Review: Attack the Block (2011)

ImageBanana - retroposterattacktheblock.jpg

Plot:
Auf dem Nachhauseweg wird die angehende Krankenschwester Sam in einem Viertel in Süd-London mitten auf einer einsamen Straße von einer Gang maskierter Jugendlicher umstellt. Gewalt liegt in der Luft - und explodiert doch ganz anders als erwartet: Ein Meteorit schlägt direkt neben den Kids in einem Auto ein. Während Sam fliehen kann, wird die völlig überraschte Gang von einem blutrünstigen Alien attackiert. Mit vereinten Kräften können die Kids zurückschlagen und den außerirdischen Angreifer zur Strecke bringen. Doch zum Triumphieren bleibt keine Zeit, denn ein regelrechter Meteoritenhagel über London kündigt an, dass die Invasion jetzt erst richtig beginnt ...


Filmkritik:
[kann leichte Spoiler beinhalten]

Joe Cornish - Den Mann kannte man vor "Attack the Block" nicht wirklich. Als Zombie wurde er mal vor acht Jahren in "Shaun of the Dead" erschossen und in "Hot Fuzz" hatte er eine kleine Nebenrolle inne. Vielleicht sieht man ihn auch noch im letzten Teil der sogenannten "Blood & Ice Cram Trilogy". Vorher gibts aber seinen ersten Spielfilm, der eine aehnliche Gangart wie die beiden zuvor genannten Filme pflegt. 
Man sollte aber vorsichtig sein, denn die Qualitaet der Filme von Edgar Wright erreicht Cornish nur sehr selten, was den Eindruck aber nicht sonderlich schmaelern soll, denn wenn man die Erwartungen schlichtweg ein wenig zurueckschraubt, unterhaelt "Attack the Block" immer noch sehr.

Was bei einer britischen Komoedie, wie dieser oft besonders wichtig ist, ist der Original-Ton. Die deutschen Sprecher an sich sind in Ordnung, aber der Ghetto-Slang wirkt gelegentlich zu kuenstlich und man merkt, dass die Witze auf Englisch besser rueberkommen wuerden, weshalb man auch unbedingt auf die englische Fassung zurueckgreifen sollte - deutsche Untertitel sind bei den Heimkino-Veroeffentlichungen jedenfalls dabei.

Dass der Film mit einem ca. 13 Millionen US-Dollar verhaeltnismaeßig gering dotiertem Budget aufwartet, faellt nur selten auf, denn die optischen Schauwerte wissen durchaus zu ueberzeugen. Die haarigen Aliens, im Film auch bezeichnet als "Wolf-Gorilla-Motherfucker-Aliens", bieten natuerlich nicht gerade die gleiche Faszination wie ein "Predator" oder eben ein "Alien" aus der gleichnamigen Filmreihe, auch wenn sich hier eine kleine Huldigung findet, aber man gewoehnt sich an die Biester mit ihren leuchtenden Beißern, wenngleich etwas Abwechslung nicht geschadet haette. Zumindest sorgen diese des Oefteren fuer den ein oder anderen Moment, indem auch mal Gore zum Einsatz kommt und etwas Blut spritzt, wovon es aber noch mehr haette geben koennen. Hier war man nicht konsequent genug.

Die fast allesamt jugendlichen Darsteller machen zusammen einen soliden Eindruck, sorgen hier und da fuer ein paar Lacher und man fiebert in Actionsequenzen mit ihnen mit, wird aber auch nicht sonderlich mitgerissen, wenn es mal einen erwischt - es ist einem egal. Daneben hat Nick Frost ("Shaun of the Dead", "Paul - Ein Alien auf der Flucht", "Hot Fuzz") eine Nebenrolle als dauerbreiter Kiffer, der, wie gewohnt, durch seine lockere Art einen großen Anteil an Sympathie einheimsen kann. Er sorgt ebenfalls fuer einige amuesante Einlagen, die es von den anderen Akteuren auch ruhig oefter geben koennte. Der Humor bleibt an manchen Punkten etwas auf der Strecke, was etwas schade ist, da man im Voraus einen Film erwartet, der in den gleichen Gefilden unterwegs ist, wie die bereits eingangs erwaehnten beiden Hochkaraeter und somit durch mehr schwarzen Humor punktet.
Dafuer geht es jedoch immer zur Sache und der Film legt ein unglaubliches Tempo an den Tag, sodass die Laufzeit von nichteinmal 90 Minuten wie im Flug vergeht. Verfolgungsjagden, Schießereien und Kaempfe auf engstem Raum lassen dem Zuschauer keine Zeit zum Luftholen und machen einfach irre viel Spaß. 
Gluecklicherweise wurde kein romantischer Subplot oder dergleichen eingebaut, der den Film nur unnoetig ausbremsen wuerde. Man hat sich hier einfach auf das Wesentliche konzentriert: in kurzer Zeit moeglichst viel Spaß haben. 
Dass es sich bei den Jugendlichen eigentlich um Kriminelle aus dem Ghetto handelt wird nicht weiter thematisiert - auch nicht, dass diese letztendlich zu Helden werden. Wieso sollte man auch diesen spaßigen Ritt mit Sozialkritik verderben? Es handelt sich schließlich nicht um einen anspruchsvollen Film, der eine besondere Botschaft vermitteln moechte - da kann man sich vielleicht lieber "Harry Brown" mit Michael Caine anschauen.


"Attack the Block" ist neben anderen Filmen, die in letzter Zeit fremde Spezies auf den Planeten Erde losließen, etwa "Cowboys & Aliens" oder "Battle Los Angeles" eindeutig die beste Wahl. Da konnte das hohe Budget der Hollywood-Produktionen und die Starpower auch nicht ueber diesen Fakt hinwegtaeuschen. Joe Cornish ist somit ein extrem kurzweiliger, sehr spaßiger Film gelungen, der in einer geselligen Runde, wo das Bier nicht fehlen sollte, ordentlich Laune macht! 7/10



Zur Blu-Ray Veroeffentlichung von Capelight:
Amaray mit Wendecover

Bild: Fast durchweg ein sehr gutes und scharfes Bild. Der Schwarzwert ist ebenfalls die meiste Zeit ueber sehr gut, nur manchmal etwas blass und ein wenig zu hell. Gelgentlich nimmt die Schaerfe kurz etwas ab, sodass nicht durchweg HD-Feeling garantiert ist, aber im Großen und Ganzen geht das Bild mehr als in Ordnung. Format: 2,35:1 / 1080p. 8/10

Ton: Ton liegt sowohl im englischen (DTS-HD Master 5.1) als auch im deutschen (DTS-HD Master 7.1) vor. Schade, dass die der englische Ton nicht auch in 7.1 vorliegt, wo sich dieser Film im Original so anbietet. Bei beiden Varianten geht der Ton auch hier mehr als in Ordnung, Klaenge sind klar und Baesse kommen ebenfalls wuchtig rueber. 9/10

Extras: Hier gibts auch massig zu sehen und zu hoeren. Drei Audiokommentare und fuenf verschiedene Featurettes: Behind the Block, Creature Feature, Meet the Gang, It's a Rap, Unfilmed Action. Dazu natuerlich die obligatorische Trailershow. Gibt also noch viel nach dem Film zu sichten. 7.5/10



Bilder:

Freitag, 16. Dezember 2011

Awesome Short Film zum Freitag [08/11]


Es geht weiter mit dem woechentlichen Kurzfilm zum Freitag, den ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

Today's short film:

von Rory Lowe aus dem Jahr 2010 | Sprache: Englisch | Laufzeit mit Abspann: 11:23 Min - ohne Abspann: 10:35 Min

Diesmal etwas aus der Horror-Sparte. Insektenhorror, um genau zu sein. Rory Lowe hat damit gerademal seinen zweiten Kurzfilm abgeliefert.
Die Atmosphaere wird, standesgemaeß wie es sich bei einem vernuenftigen Horrorfilm gehoert, langsam aber dafuer stetig steigend aufgebaut. Fuer Einige wird das Ende zudem sicher auch ein wenig zum Lachen sein. ;)
Rating: 8/10


Impressionen:
ImageBanana - Untitled.png


Plot:
Ein etwas schüchterner Junge und seine attraktive Freundin wollen im Sommer in Schottland an einem See zelten und zusammen eine schöne Zeit genießen. Was sie nicht berücksichtigt haben, ist die mehr als heimtückische Natur in dieser Gegend.


Der Film:




Bilder:
eigene Screenshots